Taekwondo – beliebte Kampfsportart aus Korea

Taekwondo erfreut sich als koreanische Kampfsportart wachsender Beliebtheit. Als spezifische Form einer Selbstverteidigung, die ohne Waffen auskommt, stehen bei dieser Sportart verschiedene Kombinationen aus Hand- und Fußtechniken im Mittelpunkt. Die Taekwondo Technik bereitet optimal auf Notwehrsituationen vor und trägt mit der Taekwondo Etikette dazu bei, besondere Verhaltensregeln beim Training und im Wettbewerb zu beherzigen.

 

Taekwondo basiert als koreanisches Karate auf einer Vielzahl an Kombinationen aus Fuß- und Handtechniken. Der Schüler soll mit Hilfe eines geschmeidigen Bewegungsablaufs und kraftvollen Kampftechniken darauf vorbereitet werden, körperliche und geistige Herausforderungen zu meistern. Die Heimat des Taekwondo ist Korea, wo diese waffenlose Kampfsportart seit jeher Tradition ist. Die Anfänge liegen in einer Bewegung, die sich bereits im 6. Jahrhundert etablieren konnte. Im Focus standen Unermüdlichkeit und eine nicht zu bezwingende Stärke, die letztendlich dazu führten, dass sich einst drei koreanische Königreiche friedlich vereinigen konnten. In der Gegenwart begeistert diese Kampfsportart weltweit Menschen, die mit Hilfe der Taekwondo Technik körperliche Leistungsfähigkeit, Geist und Seele miteinander verbinden.

Taekwondo Technik: facettenreiche Kampfkunst

Ist von der Taekwondo Technik die Rede, nimmt der Freikampf mit seinen drei unterschiedlichen Arten einen besonderen Stellenwert ein.
Der kontaktlose Freikampf hat zum Ziel, mit dem jeweiligen Trainingspartner ein harmonisches Miteinander zu realisieren. Um Verletzungsrisiken zu reduzieren, werden spezielle Kampftechniken kurz vor dem Ziel gestoppt. Hier steht die Kontrolle über Kampftechniken im Mittelpunkt, um den Aufbau eines Abwehrschildes zu trainieren.
Eine weitere Taekwondo Technik ist der Vollkontakt als Teil einer olympischen Bewegung. Hierbei gerät jedoch die Philosophie dieser koreanischen Kampfsportart verstärkt in den Hintergrund, da Tritte und Schläge den Kontrahenten treffen sollen, um bewertet werden zu können.
Die dritte Taekwondo Technik ist der Semikontakt, der heute auf der ganzen Welt bei Wettbewerben zum Einsatz kommt. Hierbei werden zwar Protektoren als Schutz verwendet, doch werden bei gezielten Fußtritten gegen Körper und Kopf des Gegners höchste Punktzahlen vergeben. Jedoch ist ein technischer Knockout bei Semikontaktkämpfen verboten und kann zu Punktstrafen führen.

Taekwondo Etikette: Anleitung für Fairness

Ohne Regeln ist kein fairer Kampf möglich. Dieses Motto greift auch bei dieser asiatischen Kampfsportart, zu der nicht nur die Taekwondo Technik gehört, sondern auch die Taekwondo Etikette. Verhaltensregeln sind bei einer Lehrer-Schüler-Beziehung wie auch bei Gruppen und Trainer unverzichtbar. Zu den grundlegenden Anweisungen der Taekwondo Etikette gehören unter anderem:

•    Das strikte Befolgen von Regeln und Anweisungen

•    Respekt gegenüber Lehrern und Trägern von Schwarzgurten. In einigen Vereinen legt man großen Wert darauf,  Trainer mit Kyosha-Nim oder Träger ab dem 5. Dan mit Sahbum-Nim

anzusprechen.

•    Konzentration ist eine Grundvoraussetzung der Taekwondo Etikette. Dazu gehört das Verneigen bei der Ankunft oder dem Verlassen des Dojang, der Trainingsfläche.

•    Pünktlichkeit beim Training wird vorausgesetzt

•    Schwarzgurte und Lehrer werden ausschließlich im Stehen angesprochen

•    Gegenseitiger Respekt

Neben der Taekwondo Technik und der Taekwondo Etikette sollten sich Schüller auch mit den unterschiedlichen Gürtelfarben auskennen. Grundsätzlich trägt jeder Einsteiger, unabhängig vom Alter, einen weißen Gürtel, wobei die Farbe Weiß Reinheit symbolisiert. Nach einer erfolgreich absolvierten Prüfung folgen die Gürtelfarben Gelb, Grün, Blau und Rot.  Schwarz gilt als Symbol für die Vereinigung aller bis dahin abgelegten Prüfungen.

Taekwondo – Mix aus asiatischer Philosophie und Körperbeherrschung

Die physische Gesundheit nimmt beim Taekwondo eine wesentliche Bedeutung ein. Da die einzelnen Übungen so gestaltet sind, dass sie auf harmonische Weise körperliche Fähigkeiten ansprechen und ins Gleichgewicht bringen, eignet sich diese Sportart für Kinder ebenso wie für Senioren. Die Taekwondo Technik sorgt dafür, dass Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Ausdauer, Kraft und Koordination angesprochen und gefördert werden. Der Schüler trainiert gezielt unterschiedliche Muskelgruppen, was langfristig zu  einem verbesserten Allgemeinzustand und Körperempfinden führt.
Wer als Erwachsener den Folgen von bewegungsarmen Abläufen entgegen möchte, kann mit Taekwondo Techniken gezielt Einschränkungen des Bewegungsapparates entgegen wirken. Verspannungsschmerzen, Haltungsfehler und Defizite in Sachen Kondition lassen sich mit einem regelmäßigen Training regulieren. Studien zufolge sollen auch Zivilisationskrankheiten wie Migräne durch Taekwondo gemildert werden.
Nicht zu unterschätzen ist auch der positive Aspekt, der aus der Taekwondo Etikette resultiert. Insbesondere Kinder und Heranwachsende benötigen feste Regeln und Strukturen. Gegenseitiger Respekt und ein Höchstmaß an Wertschätzung gelten nicht nur auf dem Trainingsboden, sondern werden von ernsthaften Kämpfern auch im Alltag gelebt. Die asiatische Lebensweise und  die dazu gehörigen Kampfsportarten sind Kriterien, die uns im stressbeladenen Alltag helfen, eine andere Sichtweise einzunehmen.

Entdecken auch Sie Taekwondo als Sportart für sich, die Ihnen zur inneren Ausgeglichenheit und einer Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit verhilft. Taekwondo Etikette und spezielle Techniken beim Taekwondo helfen, Körper, Geist und Seele in Enklang zu bringen.

 

 

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